MSR Elixir 2
Wohnliches Zwei-Personen-Zelt, einfach aufzubauen.
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Bautzner Straße 39 · 01099 Dresden
Mo–Fr 10–19 Uhr · Sa 9–14 Uhr
Kuppel, Tunnel oder Geodät: Was die drei Bauarten können, wo sie an ihre Grenzen kommen, welche Beschichtung das Außenzelt dicht macht und wie ihr das Zelt findet, das zu eurer Tour passt.

Ein Kuppelzelt steht von allein und ist schnell aufgebaut, ein Tunnelzelt bietet am meisten Raum für sein Gewicht, und ein Geodät hält Sturm und Schnee stand. Welches Zelt zu euch passt, hängt vor allem von Untergrund und Wetter auf eurer Tour ab.
Ein Kuppelzelt eignet sich für alle, die schnell aufbauen wollen und oft auf wechselndem Untergrund zelten. Zwei Gestänge kreuzen sich am höchsten Punkt und spannen das Zelt von selbst auf. Bei gutem Wetter muss nichts abgespannt werden, deshalb funktioniert es auch auf Sand und Steinen.
Bei vielen Modellen zieht ihr die Gestänge durch Schlaufen am Innenzelt und legt danach das Außenzelt darüber. Regnet es beim Aufbau, wird das unangenehm, weil das Innenzelt eine Weile offen steht. Bei anderen Ausführungen sind Innen- und Außenzelt schon verbunden, und das Gestänge läuft durch außenliegende Kanäle.
Dazu kommen eine gute Raumausnutzung und eine sehr gute Belüftung. Die Kehrseite ist die große Windangriffsfläche: Bei starkem Wind ist ein Kuppelzelt weniger stabil und deshalb nichts für Extremtouren.
Unter Rucksacktouristen ist das Kuppelzelt besonders beliebt, weil es das in unzähligen Ausführungen gibt. Für zwei Personen ist das MSR Elixir 2 wohnlich und einfach aufzubauen. Mehr Platz bietet das Salewa Denali IV - Cactus/Grey, ein doppelwandiges Kuppelzelt für vier Personen und drei Jahreszeiten.
Ein Tunnelzelt eignet sich für alle, die viel Platz wollen, ohne viel Gewicht zu tragen. Mindestens zwei parallele, zu Bögen geformte Gestänge spannen die Form auf. Daraus ergibt sich die beste Raumausnutzung aller Zelttypen und das beste Verhältnis von Raum zu Gewicht.
Bei vielen Modellen steht das Außenzelt zuerst, das Innere bleibt bei Regen also trocken. Große Apsiden bieten Platz für Rucksäcke und sperriges Gepäck.
Dafür steht ein Tunnelzelt nicht von allein. Es braucht mindestens zwei, besser mehrere Heringe, auf Sand und Steinen wird das schwierig. Stabil ist es vor allem, wenn der Wind frontal auf die Schmalseite trifft, seitlicher Wind setzt ihm deutlich zu. Auch die Belüftung ist schlechter als beim Kuppelzelt.
Ein Geodät braucht ihr, wenn ihr bei Sturm und Schnee oder im Hochgebirge zeltet. Es ist eine Sonderform des Kuppelzelts: Mindestens drei Gestänge kreuzen sich mehrfach und teilen das Außenzelt in viele kleine Flächen. Genau das macht es so stabil.
Ein Geodät steht von allein und funktioniert auf jedem Untergrund. Es bietet dem Wind wenig Angriffsfläche, ist in sich enorm stabil und hält auch Schneestürmen stand. Trotz der Winddichtigkeit ist die Belüftung ordentlich und der Raum gut nutzbar.
Der Preis dafür ist eine lange Aufbauzeit wegen der vielen Gestänge, ein hohes Eigengewicht durch die robusten Materialien und eine entsprechend teure Anschaffung. Für Expeditionen und extreme Bergtouren ist das Geodät die erste Wahl, für den durchschnittlichen Sommerurlaub ist es schlicht überdimensioniert.
Wasserdicht wird ein Zeltstoff erst durch eine Beschichtung. Der Preis dafür ist die Atmungsaktivität, die dabei verlorengeht. Einzige Ausnahme ist Baumwolle, die bei Nässe aufquillt und so ohne Beschichtung dicht wird.
Die Wassersäule gibt in Millimetern an, welchem Wasserdruck ein Stoff standhält, bevor Wasser durchdringt. Gemessen wird sie nach ISO 811. Der Zeltboden braucht dabei mehr als das Außenzelt, weil ihr darauf kniet und liegt und so Wasser durch den Stoff drückt.
Das passende Zelt ergibt sich aus der Frage, wo ihr es aufbaut und bei welchem Wetter. Wer auf Sand, Fels oder engen Plätzen zeltet, fährt mit einem selbststehenden Kuppelzelt besser. Wer viel Platz braucht und seine Heringe sicher in den Boden bekommt, ist beim Tunnelzelt richtig.
Schaut außerdem auf Innenmaße, Kopffreiheit, Eingänge und Apsiden, denn die spürt ihr unterwegs jeden Tag. Wie groß der Rucksack für Zelt und Schlafsack sein muss, steht im Beitrag Den richtigen Rucksack finden. Und damit die Nacht darin warm bleibt, lest ihr in der Schlafsackpflege, wie euer Schlafsack lange hält.
Seid ihr unsicher, ob Zelten euer Ding ist, leiht euch erst ein Zelt in unserem Verleih, vom Ein- bis zum Fünf-Personen-Zelt. Bricht unterwegs ein Segment am Alugestänge, tauscht unsere Werkstatt es aus.
Innenmaße, Kopffreiheit, Eingänge und Apsiden lassen sich am aufgebauten Zelt in zwei Minuten beurteilen. Auf dem Datenblatt in keiner halben Stunde.
Deshalb bauen wir jedes Frühjahr eine der größten Zeltausstellungen in und um Dresden auf, zum Reinkriechen, Hinlegen und Vergleichen. Termin und Ort geben wir auf der Startseite und in der Hütte bekannt.
Unschlüssig zwischen zwei Modellen? Kommt in der Bautzner Straße 39 vorbei. Wir stellen sie euch nebeneinander und ihr entscheidet im Zelt, nicht am Bildschirm.
Wohnliches Zwei-Personen-Zelt, einfach aufzubauen.
Doppelwandiges Kuppelzelt für vier Personen, drei Jahreszeiten.
Das Kuppelzelt steht von allein, ist schnell aufgebaut und lüftet besser, hat aber eine größere Windangriffsfläche. Das Tunnelzelt bietet mehr Raum bei weniger Gewicht, braucht dafür aber Heringe und ist bei seitlichem Wind empfindlich. Wer oft auf Sand oder Fels zeltet, ist mit der Kuppel besser bedient.
Das Geodät. Mindestens drei sich mehrfach kreuzende Gestänge teilen das Außenzelt in kleine Flächen, das ergibt eine sehr hohe Windstabilität bei geringer Angriffsfläche. Der Preis dafür sind längere Aufbauzeit, mehr Gewicht und höhere Anschaffungskosten.
Ein selbststehendes Zelt wird allein durch sein Gestänge aufgespannt und braucht keine Heringe, um zu stehen. Kuppelzelte und Geodäten sind selbststehend, Tunnelzelte nicht. Bei Wind solltet ihr aber auch ein selbststehendes Zelt abspannen.
Das hängt stark von der Beschichtung ab. Polyurethan schafft je nach Auftrag 800 bis 10.000 mm, Acryl nur niedrige Werte. Der Boden muss mehr aushalten als das Außenzelt, und dicht ist ein Zelt nur mit versiegelten Nähten.
Keine ist grundsätzlich besser. PU ist haltbar, kältebeständig und lässt sich mit Nahtband abdichten. Silikon erhöht Reißfestigkeit und UV-Schutz und eignet sich für dünne, leichte Stoffe, die Nähte brauchen dann aber flüssigen Nahtdichter.
Ja. Jedes Frühjahr bauen wir eine der größten Zeltausstellungen in und um Dresden auf, zum Reinkriechen und Vergleichen. Termin und Ort geben wir auf der Startseite und in der Hütte bekannt.
Kostenfrei, meist am nächsten Werktag bereit. Und ihr könnt vor Ort noch anprobieren und umtauschen.
Unsicher bei Größe, Passform oder Modell? Ruft an unter 0351 422 62 64 – das spart euch die Rücksendung.
Was ihr bei uns kauft, könnt ihr bei uns auch wieder instand setzen lassen – in der eigenen Werkstatt.
Auf knapp 400 Quadratmetern steht deutlich mehr, als eine Website zeigen kann – von der Funktionsunterwäsche bis zum Expeditionsrucksack. Sagt uns, was ihr braucht: Meist haben wir es da oder bekommen es in wenigen Tagen.
Legt etwas in den Korb – oder kommt einfach in der Hütte vorbei.
Der Mindestbestellwert beträgt 15,00 € – es fehlen noch 15,00 €.
Inklusive Umsatzsteuer. Abholung in der Hütte ist kostenfrei – das wählt ihr im nächsten Schritt. Wir liefern nur innerhalb Deutschlands. Bezahlen könnt ihr mit PayPal, Kredit- oder Debitkarte, Apple Pay, Google Pay, Shop Pay, Klarna oder per Vorkasse.