Leder Wachs
Pflegewachs für robuste Sport-, Wander- und Arbeitsschuhe.
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Bautzner Straße 39 · 01099 Dresden
Mo–Fr 10–19 Uhr · Sa 9–14 Uhr
Leder oder Membran? Wann ein Membranschuh die bessere Wahl ist, wann Leder, was die Mischform aus beidem kann und wie ihr bei der Anprobe den Wanderschuh findet, der zu euren Touren passt.

Ein Wanderschuh mit Membran ist wasserdicht und spielt seine Stärken bei Nässe und Kälte aus. Ein Lederschuh hat das bessere Fußklima und passt zu warmen, trockenen Touren, hält Nässe aber nur mit regelmäßigem Wachsen ab. Welcher der richtige ist, entscheidet vor allem, wo und bei welchem Wetter ihr meistens unterwegs seid.
Der Unterschied liegt darin, wie der Schuh mit Wasser umgeht. Beim Membranschuh hält eine dünne, wasserdichte Schicht unter dem Obermaterial die Nässe draußen und lässt Wasserdampf nach außen. Beim Lederschuh übernimmt das Leder selbst diese Aufgabe: Es atmet von Natur aus und wird durch Wachs wasserabweisend.
Bei uns findet ihr die ganze Bandbreite, vom Leichtwanderschuh fürs Wandern und Trekking bis zum steigeisenfesten Bergstiefel für alpine Touren. Die Frage nach dem Material stellt sich bei jeder dieser Festigkeitsstufen, und sie entscheidet oft mehr als die Marke.
Wasserdicht und bei Kälte atmungsaktiv. Die Membran hat eine begrenzte Lebensdauer, und der Schuh ist mit vielen Nähten gefertigt.
Robust, passt sich dem Fuß an und atmet von Natur aus. Trocknet langsam und hält Nässe nur mit Wachs ab.
Für nasse und kalte Touren spricht viel für die Membran, für warme und trockene Gebiete für Leder.
Ein Membranschuh lohnt sich für alle, die oft in nassen und kühlen Regionen wandern. Die Membran ist wasserdicht, der Fuß bleibt also bei Regen, nassem Gras und Pfützen trocken.
Atmungsaktiv ist sie allerdings nur, wenn es im Schuh deutlich wärmer ist als draußen. Bei Kälte funktioniert das gut, in warmen Gebieten lässt die Wirkung nach und der Fuß schwitzt. Membran und Futter machen den Schuh außerdem wärmer, was ihn für kalte Regionen zusätzlich interessant macht.
Zwei Schwächen solltet ihr kennen. Die Membran hat eine begrenzte Lebensdauer: Ist sie hin, ist der Schuh undicht. Und Membranschuhe sind mit vielen Nähten gefertigt, jede davon ist eine Stelle mehr, an der Verschleiß ansetzt.
Läuft Wasser von oben in den Schuh, hält die Membran es auch drinnen, und er trocknet nur langsam. Wie Membranen genau arbeiten, erklären wir ausführlich im Beitrag Die richtige Regenjacke: Wassersäule, Membran und Lagen.
Ein Lederschuh ist die bessere Wahl für warme bis heiße Regionen. Leder ist von Natur aus atmungsaktiv, nimmt Feuchtigkeit aus dem Schuhinneren auf und sorgt so für das angenehmere Fußklima.
Dazu ist Leder sehr robust, schmiegt sich mit der Zeit an den Fuß an und kommt meist mit wenigen Nähten aus. Wasserdicht ist es von allein aber nicht. Erst regelmäßiges Wachsen, etwa mit dem Leder Wachs von pedag, hält die Nässe draußen.
In sehr feuchten Gebieten ist Leder nicht die erste Wahl. Lässt die Wachsschicht nach, saugt sich das Leder voll, und nasses Leder braucht lange, bis es wieder trocken ist. Trocknet es dann bei Zimmertemperatur und nicht auf der Heizung, sonst wird es spröde.
Die Mischform verbindet beides: Außen sitzt Leder, darunter liegt die Membran, gut geschützt durch das Leder. Der Schuh ist damit von Anfang an wasserdicht.
Ihr größter Vorteil zeigt sich nach Jahren. Wird die Membran undicht, ist das kein K.-o.-Kriterium: Ihr wachst die Lederaußenschicht wie bei jedem anderen Lederschuh, und sie hält die Nässe weiter ab.
Ein wenig zahlt ihr dafür beim Fußklima, weil zwei Schichten übereinanderliegen und der Schuh wärmer ist. Außerdem sind die meisten Schuhe dieser Bauart mit vielen Nähten versehen.
Den richtigen Wanderschuh findet ihr, wenn ihr zuerst klärt, wo ihr hauptsächlich unterwegs seid, und dann mehrere Modelle anprobiert. Den perfekten Schuh für alles gibt es nicht, den perfekten Schuh für euch aber schon.
Neben dem Material zählt die Steifigkeit der Sohle. Ein Leichtwanderschuh ist biegsam und bequem auf Wegen, ein steigeisenfester Bergstiefel ist steif und für alpines Gelände gebaut. Viele Hersteller ordnen ihre Modelle dafür in Kategorien von A (leicht) bis D (steigeisenfest) ein. Diese Einteilung ist nicht genormt, hilft aber beim Vergleichen.
Genauso wichtig sind Socke und Einlegesohle. Eine Doppelsocke wie die UYN Trekking 2In Merino Doppelsocke Damen oder die UYN Trekking 2In Merino Doppelsocke Herren hält die Reibung zwischen ihren beiden Lagen. Eine passende Einlegesohle wie das Aktiv Fußbett Viva Outdoor verändert den Sitz spürbar.
Wie ihr Druckstellen unterwegs gar nicht erst entstehen lasst, lest ihr in unseren Expertentipps gegen Blasen beim Wandern. Für beanspruchte Füße nach langen Touren gibt es die Original Röck Hirschtalgsalbe 75 ml. Und ist die Sohle nach vielen Kilometern abgelaufen, muss der Schuh nicht weg: Unsere Werkstatt besohlt Wanderschuhe neu.
Wir sehen in der Hütte oft, dass es nicht am Schuh liegt, wenn etwas drückt, sondern am Zusammenspiel aus Schuh, Socke und Fuß. Eine faltenfrei sitzende Wandersocke und eine passende Einlegesohle verändern den Sitz eines Schuhs deutlich.
Deshalb schauen wir uns beides zusammen an — und nehmen uns dafür Zeit. Einen Termin braucht ihr nicht.
Ihr wisst noch nicht, wohin es gehen soll? Kommt in der Bautzner Straße 39 in der Dresdner Neustadt vorbei. Wir stellen euch die Alternativen nebeneinander und ihr lauft sie Probe.
Pflegewachs für robuste Sport-, Wander- und Arbeitsschuhe.
PFAS-freies Imprägnierspray für Funktions- und Membranbekleidung
Einlegesohle für Wander-, Arbeits- und Gummistiefel.
Doppelsocke mit Merinowolle – die Reibung bleibt zwischen den Lagen.
Doppelsocke mit Merinowolle – die Reibung bleibt zwischen den Lagen.
Reichhaltige Fußpflege mit Aloe Vera, Kamille und Rosmarinöl.
Das hängt davon ab, wo ihr unterwegs seid. Ein Membranschuh ist wasserdicht und eignet sich vor allem für nasse und kalte Regionen. Ein Lederschuh ist von Natur aus atmungsaktiv, hat das bessere Fußklima und passt zu warmen, trockenen Touren.
Ja, aber nur, wenn es im Schuh deutlich wärmer ist als draußen. Bei Kälte funktioniert das gut, bei warmem Wetter lässt die Wirkung nach und der Fuß schwitzt. Für warme Touren ist ein Lederschuh deshalb oft angenehmer.
Die Membran hat eine begrenzte Lebensdauer, wie lange sie hält, hängt von Nutzung und Pflege ab. Ist sie durch, ist ein reiner Membranschuh undicht. Bei einer Mischform mit Leder außen hält das gewachste Leder die Nässe weiter ab.
Nicht von allein. Regelmäßig gewachst hält Leder die Nässe gut ab, lässt die Wachsschicht nach, saugt es sich voll und trocknet nur langsam. In sehr feuchten Gebieten ist ein reiner Lederschuh deshalb nicht die erste Wahl.
Langsam bei Zimmertemperatur, nicht auf der Heizung oder am Ofen, sonst wird das Leder spröde. Nehmt die Einlegesohle heraus, damit auch das Innere trocknen kann. Ist der Schuh trocken, wachst ihr das Leder neu.
Ein niedriger, sehr griffiger Schuh für den Weg zum Kletterfels, angesiedelt zwischen Wanderschuh und Kletterschuh. Für längere Wanderungen mit Gepäck ist ein Wanderschuh mit passender Festigkeit meist die bessere Wahl.
Kostenfrei, meist am nächsten Werktag bereit. Und ihr könnt vor Ort noch anprobieren und umtauschen.
Unsicher bei Größe, Passform oder Modell? Ruft an unter 0351 422 62 64 – das spart euch die Rücksendung.
Was ihr bei uns kauft, könnt ihr bei uns auch wieder instand setzen lassen – in der eigenen Werkstatt.
Auf knapp 400 Quadratmetern steht deutlich mehr, als eine Website zeigen kann – von der Funktionsunterwäsche bis zum Expeditionsrucksack. Sagt uns, was ihr braucht: Meist haben wir es da oder bekommen es in wenigen Tagen.
Legt etwas in den Korb – oder kommt einfach in der Hütte vorbei.
Der Mindestbestellwert beträgt 15,00 € – es fehlen noch 15,00 €.
Inklusive Umsatzsteuer. Abholung in der Hütte ist kostenfrei – das wählt ihr im nächsten Schritt. Wir liefern nur innerhalb Deutschlands. Bezahlen könnt ihr mit PayPal, Kredit- oder Debitkarte, Apple Pay, Google Pay, Shop Pay, Klarna oder per Vorkasse.